10 einfache Tipps für ein nachhaltigeren Alltag


Nachhaltigkeit wird ein immer wichtigerer Bestandteil unseres Lebens. Imagekampagnen von Unternehmen machen mehr und mehr auf dieses Thema aufmerksam. Aktuell gibt es viele Kampagnen und Idee von großen Unternehmen zum Thema Nachhaltigkeit, was wir richtig toll finden! Generell ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn nicht alle wirklich den Umweltgedanken fördern, sondern viel nur Greenwashing des eigenen Unternehmens betreiben. 

Bei uns ist das Bewusstsein für dieses Thema in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Wir setzten uns intensiv damit auseinander und versuchen stets unser Leben nachhaltiger zu gestalten. Dass wir noch lange nicht perfekt sind, wissen wir! Aber wir versuchen unser Bestes zu geben und wir versuchen stets die nachhaltigere Variante zu wählen. Wer sich wie wir für ein nachhaltiges Leben entscheidet wird automatisch zum Vorbild für andere und zeigt, dass ein umweltschonendes Leben gar nicht so schwer ist.  Es gibt viele Kleinigkeiten die einfach in den Alltag einzubauen sind, die ein kleiner Schritt für uns aber im gesamten ein großer Schritt für unseren Planeten sind.


"Man wird zum Vorbild 

für andere und zeigt,

dass ein umweltschonendes

Leben gar nicht so schwer ist"


Die 10 einfachsten Tipps haben wir für euch zusammengefasst:


1) Go Veggie

Wer kein oder nur sehr wenig Fleisch und Milchprodukte konsumiert, hinterlässt automatisch einen besseren CO2 Fußabdruck. Fleisch ist schließlich eine der größten Umweltsünden überhaupt. 15 % aller Klimagasemissionen gehen auf das Konto der Massentierhaltung und das ist mehr als alle Flugzeuge, Autos und Züge zusammen verursachen. Auch 70 %des weltweiten Frischwasserverbrauchs gehen für die Fleischproduktion drauf. 

Die Zahlen sind erschreckend! Also besser mal auf Fleisch und Milchprodukte verzichten und damit etwas für die Umwelt tun. Den auch für die Produktion von 1 Liter Milch werden 100 Liter Wasser (6- 7 Badewannen) verbraucht.


 (Quelle: https://www.zeit.de/wirtschaft/2016-03/wasserverbrauch-weltwassertag-wasser-fussabdruck)


2) Zapf dir Waschmittel

DM Österreich hat vor ein paar Monaten 12 Filialen mit Abfüllstationen für Wasch- und Spülmittel ausgestattet. Die Behälter müssen einmalig gekauft werden und können dann bei jedem Kauf wiederverwendet werden. Insgesamt stehen jeweils zwei unterschiedliche Sorten zur Verfügung. Pro Nachfüllung spart man nicht nur Geld, sondern reduziert auch bis zu 60 % an Plastikmüll. Tolle Aktion! Wir wünschen uns gerne mehr Abfüllstationen und weitere Produkte. Die aktuellen DM Filialen mit Abfüllstation findet ihr hier: DM Abfüllstationen



3) Bring your own bag

Das Einkaufstüten nicht mehr verschenkt werden, ist in Österreich im Gegensatz zu den südlicheren Ländern schon ganz normal. Wir haben immer unseren eigenen Stoffbeutel oder unser Einkaufsnetz dabei um im Supermarkt Geld und Müll zu sparen. Ganze 600 Milliarden Plastikbeutel werden weltweit jährlich hergestellt und dann weggeschmissen. 

Obst und Gemüse versuchen wir so gut es geht unverpackt einzukaufen. Dafür haben wir kleine Obstnetze aus Bio-Baumwolle mit. Diese eignen sich auch gut für die Aufbewahrung im Kühlschrank.  Solche Netze bekommt ihr seit kurzem auch bei Billa und Merkur zu kaufen. Wir haben unsere damals von Amazon (Werbung).


"600 Milliarden Plastikbeutel

werden weltweit jährlich

hergestellt und dann

weggeschmissen"



4) Kaffeeliebe

Nespresso ist wie Rolex - eine Luxusmarke für Kaffee und sie haben damals den Kaffeemarkt revolutioniert. Der Anteil an Filterkaffee ist rapide gesunken. Die Auswirkungen auf den Müll und unsere Umwelt haben dabei nur wenige bedacht. In Österreich hinterlassen die Kapseln jährlich geschätzte 500 Tonnen Abfall, in Deutschland sogar 5000 Tonnen!

Also back to the roots :) 


5) Energiesparen über Nacht

Viel zu oft brennt Licht, dass wir eigentlich nicht benötigen oder wir klappen unseren Laptop einfach zu ohne ihn abzuschalten. All diese Kleinigkeiten brauchen Strom und Energie. Achtet darauf Lampen, Standby Geräte und ähnliches abzuschalten, wenn ihr es gerade nicht benötigt. Das schont unsere Umwelt und den Geldbeutel!


6) Spar dir den Müll 

Ich bin jedes Mal erschrocken, welche Müllberge manchmal zusammen kommen. Dabei versuchen wir so gut es geht ohne Verpackungen einzukaufen und dennoch produzieren wir Müll. Hier eine Schachtel von einem Paket, da ein Glas von eingelegtem Gemüse oder ähnliches. Kartons, Gläser, Aludosen und auch leeren Kosmetikverpackungen können ganz einfach weiter verwendet werden.

Die Kartons verwenden wir um Sachen zu verstauen oder um Preise an euch zu verschicken, leere Gläser werden für den Transport oder zur Aufbewahrung von Lebensmitteln verwendet und aus Aludosen basteln wir Vasen oder Stiftebehälter. Es gibt unzählige Möglichkeiten dafür Verwendung zu finden. Pinterest bietet dafür jede Menge Ideen!

Den Müll im Badezimmer habe ich übrigens mit der Umstellung auf Microfasertücher zum Abschmiken auf ein Minimum reduziert!


7) To Go Becher und Trinkflaschen für unterwegs 

Ohne meinen Kaffe To Go Becher verlasse ich an keinem Morgen unser Zuhause. Zum einen schmeckt der Kaffee von Thomas gekocht sowieso am Besten und zum anderen widerstrebt es mir unterwegs einen Kaffee im Plastikbecher zu kaufen. Genauso finden wir es absolut unsinnig Plastikflaschen befüllt mit Wasser zu kaufen. Wir sind in der glücklichen Lage, Wasser aus der Leitung zu trinken und sollten das auch tun! Zudem können Plastikflaschen Weichmacher und andere Stoffe enthalten, die in unseren Körper gelangen können. Es ist also für uns wesentlich gesünder unser Glasflaschen  mit Leitungswasser zu befüllen und zudem wieder mal wesentlich günstiger. Die Flasche gibts hier: Amazon (Werbung) 



8) Mix it 

Wisst ihr eigentlich wie schnell man selber Nussmilch machen kann? 1 Liter Wasser, 2 El Nussmus und 1 -2 Datteln in den Mixer und fertig ist die selbstgemachte Milch. Da spart man sich nicht nur das lästige schleppen sondern auch jede Menge Müll. Außerdem schmeckt selbstgemachte Milch viel besser als gekaufte.


9) E-Books für Leseratten

Für Leseratten eignet sich ein E-Book-Reader, da er trotz Stromverbrauch während des Lesens ökologischer ist als Bücher. Für ein Buch mit ca 400 Seiten und einer Auflage von 5.000 Exemplaren hat ganze 96 Bäume auf dem Gewissen.

Laut Öko-Institut lohnt sich ein E-Book Reader bereits ab zehn Büchern im Jahr. Wer allerdings ein Tablet oder Smartphone besitzt kann ganz einfach auch entsprechende Apps dafür verwenden.


10) Nein-Danke zu Strohhalmen 

Plastikstrohhalme, die wir als Kind so geliebt haben, sind ordentlich in Verruf geraten. Supermarktketten möchten diese aus dem Sortiment nehmen und auch die Regierung kämpft dagegen an. Zu recht! Die Diskussion ging los, als das Video einer Schildkröte, aus deren Nasenloch ein Strohhalm gezogen wird, um die Welt ging. Youtube  Die dünnen Plastikrohre stellen eine große Gefahr für Meerestiere dar. 

In Bars hingegen wird noch beinahe jedes Getränk mit einem Strohhalm serviert. Die Nutzungsdauer ist sehr kurz und für die meisten Menschen nicht notwendig. Bestellt doch das nächste mal euer Getränk gleich ohne Strohhalm :).


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