Kürbisknödel mit Rosmarinbutter


"Kannst du mir sagen wie man Kürbisknödel macht?", wurde ich vor ein paar Wochen, mit dazugehörigem Foto vor meinen Augen, gefragt. Nein, aber das Gericht auf dem Bild sah verdammt lecker aus, also Herausforderung angenommen!

Ich weiß nicht warum wir nicht selbst schon längst auf diese Idee gekommen sind, denn eigentlich lieben wir in der kühleren Jahreszeit deftige Gerichte und Kürbis sowieso.

Wenige Stunden nach dem Gespräch über Kürbisknödel fanden wir uns im Supermarkt wieder und sammelten alle Zutaten ein die uns für dieses Gericht passend erschienen.

Volltreffer! Schon der erste Versuch war perfekt. So perfekt, dass gleich die gesamte Familie zum Knödelessen antanzen durfte. Ja, ich hab mich mit der Menge leicht verschätzt und ganze 20 Stück Knödel geformt.

Wie so oft waren einige richtig überrascht, wie Knödel ohne Ei und andere tierische Produkte so fluffig und lecker werden können :) Ich wurde sogar nach dem Essen nochmal gefragt:"sag, wie viele Eier waren da jetzt wirklich drinnen?" Sowas nehmen wir dann immer als besonders großes Kompliment auf.


Nun aber zum Rezept. Wir haben die Knödel mittlerweile schon öfter gemacht. Einmal gebacken und einmal gedämpft. Wir würden sagen es ist Geschmacksache welche Variante ihr macht. Wir mögen es am liebsten wenn die Knödel gedämpft und nachher kurz angebraten sind. Aber wie gesagt, dass bleibt euch überlassen.


Grundrezept Semmelknödel (3-4 Portionen als Hauptspeise)

  • 1/2 Zwiebel

  • 250 g Semmelbrot

  • 250 g Sojamilch ungesüßt

  • Petersilie gehackt

  • 1 EL Mehl

  • 1 EL Salz

  • Olivenöl

Für die Kürbisknödel

  • 300 g Kürbispüree aus Hokkaido

  • 2 Zweige Romarin

  • Alsan / Magarine



Für das Kürbispüree den Hokkaido in kleine Stücke schneiden, mit Olivenöl beträufeln und für ca 20 Minuten bei 200 °C Ober- und Unterhitze backen. Wenn der Kürbis weich ist, kurz abkühlen lassen und mit dem Stabmixer pürieren.

Semmelwürfel mit Sojamilch übergießen und gut vermischen. Sojamilch bindet die Zutaten und es ist daher kein Ei notwendig. Das ganze für ca 20 Minuten rasten lassen, so dass sie sie Semmelwürfel mit der Flüssigkeit vollsaugen.


In der Zwischenzeit den Zwiebel in kleine Stücke schneiden und in Olivenöl anschwitzen.


Zwiebel, Petersilie und Mehl mit der anderen Masse vermischen.


Zum Schluss das Kürbispüree unterheben und nochmals für 10 Mintuen rasten lassen.


Mit feuchten Händen Knödel formen. Dabei ist es besonders wichtig, dass die Masse fest zusammengepresst wird. Sonst zerfallen die Knödel später.

Alternativ könnt ihr die Masse auch in ein Geschirrtuch wickeln. Diese Variante empfehlen wir, wenn ihr die Knödel dünstet.


Die fertig geformten Knödel für 45 Minuten ins Backrohr geben oder dämpfen.


Für die Rosmarinbutter, etwas Butter in einer Pfanne schmelzen und Rosmarin und Salz hinzugeben. Kurz köcheln lassen und Knödel darin schwenken.