• Manuela & Thomas

Endlich einfach Meer...


STRANDZEIT Kennt ihr das, wenn man plötzlich und unerwartet einfach mal ein paar Tage Urlaub braucht? Wenn einfach alles um einen herum zu viel wird und man nur mehr raus will? So ist es uns letztes Wochenende gegangen und wir haben spontan beschlossen uns eine kleine Auszeit zu zweit am Meer zu nehmen.

Das ist der einer der positivsten Nebengeräusche am Leben in Hamburg. In weniger als einer Stunde erreicht man die Ost- und ein paar Minuten später die Nordsee. Ein Traum für Strandliebhaber.

Endlose Sandstrände, Pfahlbauten, Dünen, Salzwiesen und Meer lockten uns an diesem Wochenende nach St. Peter Ording – einer der beliebtesten Urlaubsorte an der Nordseeküste. Verständlich! Dazu aber gleich mehr.

Aufgrund des unbeständigen Wetters im Norden wählten wir ein Hotel mit SPA-Bereich aus, um auf Nummer Sicher zu gehen. Das Hotel Aalernhüs Hotel & Spa bietet einen Innen- und Außernpoolbereich mit Liegen und Strandkörben in denen man es sich gemütlich machen kann. Es gäbe auch verschiedene Saunen und Dampfbäder, denen wir aber die Sonnenstraheln im Strandkorb bevorzugt haben.

Vom Hotel gelangt man in ca 20 Minuten zu Fuß oder mit dem Ortsbus zur Strandpromenade in „Bad“. Vom dort führt eine ein Kilometer lange Brücke über die Salzwiesen hinaus auf den Strand. Ein weitläufiges Paradies für Spaziergänger, Kitesurfer, Strandsegler, Schwimmer und Sandburgenbauer. Auf dem 12 Kilometer langen und unglaublichen zwei Kilometer breiten Strand ist genug Platz für alle! Wahnsinn oder? Noch nie zuvor haben wir solch einen breiten und sauberen Strand gesehen. Das Panorama aus Dünen, Sand und den maritimen Strandkörben ist einfach wunderschön und einzigartig!

Wir zogen unsere Schuhe aus und liefen lachend durch den Sand, der sich unglaublich fein und weich zwischen den Zehen anfühlt. Im Nu war der Stress der vergangenen Wochen vergessen. Wie Kinder schaukelten wir mit Blick aufs Meer und sammelten Muscheln im Sand. Ich hoffte einen Bernstein zu finden, aber dazu war es wohl die falsche Zeit. Muscheln gibt es am Strand, durch die extremen Gezeiten, aber jede Menge.

Den zweiten Tag ließen wir ruhiger angehen. Dieses Mal ein paar wenige Kilometer weiter östlich in „Ording“. Hier kann man mit dem Auto auf einem abgeteilten Strandteil parken und ihr spart euch längere Fußwege.

Um acht Euro haben wir uns hier einen Strandkorb gemietet und es uns darinnen gemütlich gemacht. Es fühlt sich an, also ob man in einem kleinen Häuschen sitzt in dem man vor der Außenwelt geschützt ist und dennoch alles beobachten kann. Das Gefühl im Bikini darinnen zu sitzen, die Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren und gleichzeitig die Leute am Strand mit Pullover und Mütze zu beobachten ist faszinieren.

Zu Mittag spazierten wir wieder warm eingepackt zur Strandbar 54° Nord. Den Pfahlbau auf dem sich das Restaurant befindet gibt es schon seit 1911. Natürlich nicht so wie es heute dasteht: Ein hippe Bar / Restaurant mit einem bezaubernden Blick über den weitläufigen Strand, Wasser, Strandkörbe und Kitesurfer.

Auf der windgeschätzten Terrasse konnten wir unsere Süßkartoffelpommes und Weissweinschorle wieder in Shorts und kurzem Shirt genießen.

Im Nachhinein muss ich schmunzeln, wenn ich denke, dass es für uns mittlerweile völlig normal geworden ist einen dicken Pullover, nicht zu leichte Kleidung und dennoch einen Bikini uns Sonnencreme in den Koffer zu packen. Wenn ich mich an unseren ersten Ausflug nach Hamburg erinnere, bei dem wir uns, unvorbereitet wie die meisten Touristen, mit sommerlicher Kleidung einen abfroren, ist das wechselhafte und windige Wetter für uns diesen Sommer fast schon Normalität geworden.

St. Peter Ording ist wunderschöner und beeindruckender Ort an den wir bestimmt wieder kommen werden. Für uns Ösis allerdings kein Ort um seinen Sommerurlaub zu verbringen - denn zum Sommer gehört für uns keine Mütze und kein Schal.

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