• Manuela & Thomas

New York - New York


BIG APPLE - Vor mittlerweile schon wieder einem Montag ging es für uns für vier Tage in die bunteste und vielseitigste Großstadt der Welt. New York - die Stadt die niemals schläft.

Begleitet uns auf eine besondere Reise die uns wohl immer in Erinnerung bleiben wird. Hier kommen unsere Tipps zu NYC, die besten Foodspots, eine unglaubliche Überraschung auf unserem Trip und dem Grund der Thomas weiche Knie verschaffte ...

Für uns beide war es bereits der zweite Trip, aber die erste gemeinsame Reise in eine der beeindruckendsten Großstädte der Welt. Unsere erste Reise liegt bei beiden schon mindestens ein Jahrzehnt hinter uns und deshalb durfte auch das gesamte Touri Programm wie Central Park, Times Square oder die Freiheitsstatue nicht fehlen. Da spricht auch nichts dagegen – immerhin zählen ja nicht umsonst zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Welt.

Nicht fehlen durfte auf unserem Trip auch richtig gutes, wenn auch manchmal nicht besonders gesundes Essen. Nun ja, das gehört nun mal zu Amerika dazu :)

Vegan zu leben ist in New York keine Seltenheit und wird weder irgendwo hinterfragt noch belächelt. Es ist längt "normal". Es gibt kein Restaurant in dem keine vegane Speisen auf der Karte stehen und auch pflanzliche Milchalternativen sind Standard.

Tag 1 /2:

Leider hatten wir einige Stunden Verspätung auf unserem Flug, so dass Tag 1 fast komplett weg fiel. Statt Vormittags kamen wir erst um 19 Uhr in unserem Apartment, dem aka Wallstreet, an. Völlig geplättet von der Nacht zuvor in der wir Nachtschicht hatten und der Reise spazierten wir nur mehr zum nächste gelegenen Supermarkt - Whole Foods. Es ist in NYC vermutlich die berühmteste Supermarktkette in New York!. Und was soll ich sagen, ich liebe Supermärkte in fremden Ländern und ganz besonders wenn es dort ganz andere Dinge gibt als bei uns. Ich war auf der einen Seite schockiert über das große Regal mit geschnittenem Obst und Gemüse welches alles in Plastik eingepackt war und auf der anderen Seite fasziniert über die gigantische Obst und Gemüse Abteilung in der alles unverpackt war! Genial! Auch gibt es dort Nussmixer um sich vor Ort frisches Nussmus zu machen.

In der Mitte des Marktes gab es eine Kochinsel in der Sushi und Burger frisch zubereitet wurden. Es war unser erster uns bester Burger auf unserer Reise. Natürlich vegan!

Zurück in unserem Hotel, für das wir übrigens gerne eine große Empfehlung aussprechen, ließen wir den Abend auf der Dachterrasse ausklingen.

Den nächsten Morgen starteten wir zeitig in der Früh um gleich die erste Fähre zur Freiheitsstatue zu erreichen. Von unserem Hotel war die Fähre in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar und wir bekamen einen ersten Eindruck vom Financal District.

Die Tickets hatte Thomas zuvor übers Internet gekauft und konnten wir ganz problemlos am vereinbarten Standort abholen. Los ging es also für uns für den Grund warum wir hier waren, , der Monate lang geplant war, und ich nichts mitbekommen hatte.

Erster Stopp war die Freiheitsstatue. Beeindrucken wie groß sie ist. Es empfiehlt sich wirklich eine der ersten Fähren zu nehmen, so muss man zum einen nicht ewig anstehen und zum anderen kann man in Ruhe ohne von 1000 Menschen begleitet zu werden herumspazieren, den Ausblick genießen und das kürzlich eröffnete Museum besuchen.

Next Stop war Ellis Island. Wir oder besser gesagt Thomas entschied entgegen der üblichen Route zu gehen mit dem Vorwand die menschenleere Zeit auszunutzen um das Bild der Skyline von NY zu genießen und ein paar neue Fotos von uns zu machen.

Als wir an der Mauer standen und den Ausblick genossen passierte es ......

Thomas hat mich gefragt ob ich Ihn heiraten möchte! Wir haben uns verlobt.... ich bin soooo glücklich!

Noch sprachlos von der Überraschung besuchten wir das National Museum of Immigration auf Ellis Island und hatten dort noch ca 1 Stunde Paar Shooting mit unserem Fotografen David von Paparazzi Proposals. In diesem Moment hatten wir allerdings relativ wenig Motivation für dieses Museum über. Unsere Emotionen und Gedanken waren wo anders. Also ging es erst mal wieder zurück nach NYC denn es war Zeit um auf uns anzustoßen und eine Kleinigkeit zu essen.

Thomas hatte sich schon vorab informiert und das Beyond Shushi herausgesucht. Hier bekommt ihr ausgefallenes und wahnsinnig kreatives Sushi - alles vegan. Der Reis ist lila, pink oder schwarz und ummantelt Zutaten wie Mango, Avocado, Spargel, Humus, Alfasprossen und vieles mehr. Dazu gibt es fruchtige und spicy Dips. Einfach super lecker!

So toll so Stimmung am Vormittag auch war umso bedrückender war es am Nachmittag. Wir haben das 9/11 Memorial Museum besucht. Es ist unglaublich spannend, faszinierend aber auch sehr bedrückend und traurig was man dort alles zu sehen bekommt.

Dienstags von 17.00 bis 20.00 Uhr ist der Eintritt kostenfrei. Eine vorherige Reservierung ist zu diesem Zeitpunkt aber empfehlenswert.

Am Abend wollten wir nochmal auf uns anstoßen und was wäre besser geeignet als das Avant Garden in East Village? Ein kleines charmante, hippes Lokal mit einer hervorragenden Küche. Die Gerichte sind alle vegan und ausgefallen. Im Avant Garden setzt man auf Gemeinsamkeit. Die Speisen kommen in die Mitte des Tisches und es wird geteilt. So kann jeder von allem probieren. Großartig für mich, da meine Gabel ohnehin meist auf den Tellern der Anderen zu finden ist.

Das Essen hier hat zwar seinen Preis ist aber auch mega lecker und keineswegs alltäglich

Tag 3:

Ein Insider hatte uns verraten, dass die schönste Zeit auf der Brookly Bridge zu Sonnenaufgang ist. Also ging es für uns um kurz nach 5 Uhr morgens zur nicht weit entfernten Brücke. Wer auf der Suche nach einem romantischem Spaziergang, einer kleinen Auszeit oder einem wunderschönem Ausblick ist, der ist hier genau richtig. Nur ganz vereinzelt kamen ein paar Läufer über die Brücke - ansonsten war die Brücke menschenleer und wir konnten den Ausblick genießen.

Nach dem morgendlichen Spaziergang musste dann erst mal mal eine große Acai Bowl mit Kokos und Beeren sowie Säften von Pure Green her. An warmen Tagen genau das richtige um in den Tag zu starten. Pure green gibt es gleich ein paar mal in NCY - für ein schnelles uns gesundes Frühstück ist es genau das richtige. Hier bekommt ihr Säfte, Smoothies und Bowls.

Weiter ging es zu Fuß quer durch Manhatten - vom Financal District über die Fifth Avenue bis zum Central Park. Unterwegs snackten wir Donuts, Sandwiches und Obstsalat. In New York findet ihr wirklich überall etwas zu Essen.

Was bei einem NY Trip natürlich nicht fehlen darf ist ein Besuch in einem amerikanischem Diner. Ich hab mehrmals auf anderen Blog gelesen, dass es im Champs Diner die besten Mac'n' Cheese geben soll. Da mussten wir hin, immerhin eines meiner Lieblingsessen. Hier könnt ihr nicht reservieren. Im Restaurant angekommen wird euer Name auf eine Liste geschrieben und ihr müsst auf den Platz warten. Also besser die Wartezeit einplanen oder zu einer untypischen Zeit kommen.

Tag 4:

Von den Sonnenstrahlen geweckt ging es zum Frühstück in einen winzigen Coffee Shop wenige Häuser weiter auf einen Smashed Avocado Toast. (Leider haben wir den Namen vergessen) Endlich! Die letzten Tage hatte ich darauf schon sehnlichst gewartet. Brot mit Avocado bekommt man gefühlt in jedem Coffeeshop, denn es ist ein beliebtes Frühstück in der Großstadt. Dazu einen großen Cappuccino mit Hafermilch und der Tag könnte nicht besser starten.

Entlang des East Rivers schlenderten wir zu Fähre, an der an diesem herrlichen Samstag eine lange Schlange zum nächst gelegenen Strand war. Nicht jedoch nach Williamsburg.

Die Fähren sind eine gute Alternative zur U-Bahn bei der man außerdem eine tolle Sicht auf die Skyline von NYC hat. Mit der NYC Ferry kann man um ein paar Euro (gleicher Preis wie ein U-Bahn Ticket) den East River überqueren.

Williamsburg ist das Hipster-Wonderland in New York und keinesfalls eine gefährliche Gegend wie viele denken. Es ist sozusagen der siebte Bezirk von Wien. Hier finden sich viele kleine hippe Boutiquen, Cafes und trendige Pop-up Stores.

Das ehemaligen Arbeiterviertel wirkt viel entspanntet als die andere Seite des East Rivers.

Samstags findet in Williamsburg immer der Smorgasburg ein sehr bekannter Food Market statt. Hier kann man sich durch das beste Streetfood ever futtern – und das noch mit Aussicht auf die Skyline New Yorks. Bei eurem Trip nach NY solltet ihr euch dafür umbedingt Zeit nehmen. (Öffnet um 11 Uhr)

Zurück ging es mit dem Uber bis zur Brooklyn Bridge. Vom Brooklyn Bride Park habt ihr eine super Aussicht zur Brücke und auf die Skyline. Nutzt die Zeit ihr und spaziert an der Promenade entlang. Hier findet ihr auch das wunderschöne Jane’s Carousel. Eine Attraktion für Jung und Alt.

Schräg dahinter, das Gebäude und die Terrasse sind kaum zu übersehen, könnt ihr auf die Terrasse gehen und bei einem gemütlichen Drink die Aussicht genießen.

Weiter ging es zu Fuß über die Brooklyn Bridge zu unserem Apartment. Dicht gedrängt von 1000 Anderen marschierten wir über die Brücke. Die Entscheidung die Brücke bei Sonnenaufgang zu besuchen hatte sich auf jeden Fall ausgezahlt. Zwischen den zahlreichen anderen Touristen findet sich nicht mal wirklich Platz um ein Bild zu machen.

Wer den Ausblick genießen möchte sollte definitiv gleich in der Früh kommen. So seit ihr fast alleine und könnt entspannt auf de Brooklyn Bridge spazieren.

Tag 5

Am letzten Tag nahmen wir uns Zeit für die größte Grünfläche New Yorks dem Central Park. Vorab besuchten wir aber noch den schön angelegten Highline Park und das Haus von Carry Bradshaw. Wenn es schon in der Nähe ist, ist es noch immer ein Must-See für alle Sex and the City Fans. Dort wo die 73rd Street die 2nd Avenue kreuzt, spielten unzählige Szenen der Kult Serie. Heute sind die Stufen zum Haus zwar abgesperrt, Touristen sind allerdings kaum noch hier.

Nur eine Straße weiter befindet sich die Magnolia Bakery, ein beliebter Treffpunkt in der Serie für einen Kaffeetratsch. Leider war diese noch geschlossen, sonst hätten wir dort bestimmt auch gemeinsam Kaffee getrunken und geplaudert.

Die Gegend ist wirklich nett und es mach Spaß zum nah entfernten Highlane Park zu spazieren. Auf einer ehemaligen, stillgelegten Gütertrasse kann man über den Straßen des Big Apples zwischen Häuserschluchten und schattenspendenden Bäumen spazieren gehen. In diesem wunderschön angelegten Park finden sich zu Beginn auch Kaffees und unterwegs laden Bänke und Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein!

Zu Fuß ging es weiter in Richtung Central Park. Am Weg dorthin waren wir auch der Jagt nach dem bekannten fahrendem Popcorn Stand - Kettle Corn NYC. Der Foodtruck fährt täglich durch NYC und bietet die kreativsten und ausgefallensten Popcorn Geschmacksrichtungen an. Hinten im Truck wird den ganzen Tag nachproduziert.

Wo ihr den Foodtruck findet, seht ihr auf seiner Facebookpage.

Voll bepackt mit Sandwich, Obstsalat und weiten Snacks schlenderten wir durch den Central Park und suchten uns ein gemütliches Platzerl zum picknicken. Nach einem sehr gemütlichem Tag im grünen ging es am späten Nachmittag dann auch schon wieder zum Flughafen.

New York hat so unglaublich viele verschiedene Sehenswürdigkeiten und Plätze zu bieten, dass es unmöglich ist alles bei einem Aufenthalt anzusehen. Es bleibt immer wieder etwas zu entdecken und erleben. Diese besondere Reise wird uns wohl für immer in Erinnerung bleiben! wird.

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